The Strokes

Room on Fire

RCA/bmg
03



Da sind sie also wieder, die allseits gefeierten Velvet Underground-Epigonen, und siehe da: Die Strokes haben es tatsächlich geschafft, sich ein gutes Stück vom großen Vorbild weg zu entwickeln. Das bekommt ihnen gar nicht schlecht, finde ich. Sie haben das Garagentor geöffnet und ein paar (Pop!) Energien einfließen lassen. Klingt sicherlich produzierter als das umjubelte Debut, aber es passt besser. Damit haben die Strokes es schon mal von den Sixties in die 80er geschafft: Das ist so Indie wie die Violent Femmes vor 15 Jahren.
Einen eigenen Stil würde ich sowas immer noch nicht nennen, aber sie haben es recht locker getroffen. Und das ist auch schon mehr, als die meisten anderen zustande kriegen.
(Nach dem ständigen Gehudel wird es doch mal Zeit, dass etwas Realismus einkehrt... ;-)
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