Nu Metal? Wo ist der hin?

Mittlerweile scheint es kaum noch Bedarf für eine Nu Metal-Schublade zu geben: Rocksounds der härteren Sorte haben einen selbstverständlichen Platz in den Charts neben Christina Aguilera oder Juli.
Allerdings unter der Bedingung, dass eine schicke Videopräsentation reibungslos funktioniert- ohne den Styling-Berater von der Bekleidungsindustrie geht gar nichts, weiteres Cross-Marketing ebenfalls erforderlich. Ob das die Ankunft der Outlaws in der Normalität des Showbiz ist? Oder doch nur die Massenmarkt-orientierte Hüpfburg für Bankangestellte, die gelegentlich Lust auf was Heftigeres haben?
Ein Blick in die Wikipedia zeigt, dass unter der Oberfläche durchaus Unverständnis regiert. Knappe 10 Jahre nach dem Aufkommen des Etiketts Nu Metal sind dann doch wesentliche Fragen ungeklärt geblieben. Und das, obwohl vom Start weg große Zweifel bestanden, ob dieses Buzz-Word überhautpt irgendetwas neues bezeichnet.
Wo es sich auch in den anderen Sektoren dieser Seite so ergeben hat, dass ich zurzeit den Grundsatzfragen nachgehe, ein passender Anlass aus dieser Perspektive einen Seitenblick auf den Stand der Dinge im metallverarbeitenden Gewerbe versuchen. Denn unabhängig von der eigenen Position ermöglicht das einen nicht ganz uninteressanten Blick auf Marktmechanismen und Generationsfragen im Eisenwarenladen.
(Und nebenbei erklärt das auch ein wenig, warum ich streckenweise meine Probs mit den Gepflogenheiten in diesem Sektor nicht verhehlen kann... ;-)